Solarthermie - Fassaden
Solarthermie nutzt die Wärme der Sonnenstrahlen zur Aufheizung einer Wärmeträgerflüssigkeit in Sonnenkollektoren.Solarthermie und Solare Stromerzeugung auf Dächern und an
Fassaden
stehen in Flächenkonkurrenz zueinander
Beide Techniken haben Vor- und Nachteile. Diese hängen vom
Einzelfall
ab. Dazu einige Beispiele:
Eine Gruppe von Hauseigentümern betreibt aus vielen Sonnenkollektoren auf ihren Dächern gemeinsam einen Ganzjahresspeicher, in dem im Sommerhalbjahr die Sonnenwärme gespeichert wird und im Winterhalbjahr zur Heizung genutzt wird. Abgesehen von den Speicherverlusten kann die gewonnene Sonnenwärme voll genutzt werden.
Ein Lehrerehepaar in der Großstadt hat eine nicht ganz kleine Sonnenkollektoranlage zur Warmwasserbereitung auf ihrem Hausdach. Die Anlage liefert ausreichend warmes Wasser für die Zeit von März bis Oktober. Im Sommer kann die theoretisch mögliche Wärmeleistung nicht voll genutzt werden, weil die Eigentümer gar nicht so viel heiß duschen können. Und speziell in den Sommerferien verreisen die Eigentümer gerade dann, wenn die Anlage ihre günstigste Jahreszeit hätte. Für Menschen, die im Sommer gerne verreisen, ist eine Solarstromanlage oft günstiger, weil der im Sommer erzeugte Strom nicht verloren geht, sondern gegen Entgelt ins öffentliche Netz eingespeist werden kann.
Auf einem Bürogebäude, in dem kaum warmes Wasser gebraucht wird, ist eine thermische Solaranlage eher fehl am Platz.
Seitenübersicht:
- Zukünftiger Bedarf
- Solarthermie - Dächer
- Solarthermie - Fassaden
- Solarthermie - CSP-Strom
- Biomasse - Nutzung
- Geothermie - Nutzung
- Photovoltaik - Dächer
- Photovoltaik - Fassaden
- Photovoltaik - Lärmschutz
- Photovoltaik - Verkehrsflächen
- Photovoltaik - Freiflächen
- Windenergie - Landwirtschaftliche Fläche
- Windenergie - Waldflächen
- Windenergie - Offshore
- Wasserkraft - Nutzung