Daten und Quellen zum Energiewenderechner

Das Quellenverzeichnis gibt eine Übersicht über die im SFV-Energiewenderechner verwendeten Zahlenwerte und nennt Quellen, denen diese Werte entnommen wurden.

Liegen Ihnen genauere oder andere Werte vor, freuen wir uns über Ihre Verbesserungsvorschläge. Bitte schicken Sie diese mit Angaben zur Quelle (Autor, Titel, Datum der Veröffentlichung, URL) unter dem Stichwort "Energiewenderechner" an:

Flächen

Gebäude u. dazugeh. Flächen ("Gebäude und Freiflächen") :
      24416 km² ( Quelle: Statistisches Bundesamt; Stastistik Flächennutzung; 2008; URL: http://www.dest... ; abgerufen: 10/2009; )
Um das Solarpotential eines einzelnen Gebäudes auszurechnen, benötigt man die nach den verschiedenen Himmelsrichtungen ausgerichteten Dach- und Fassadenflächen mit dem Neigungswinkel und dem Grad ihrer Verschattung. Über diese Daten gibt es allerdings keine deutschlandweiten Statistiken. Das statistische Bundesamt hält jedoch eine Statistik vor, in der unter der Bezeichnung "Gebäude und Freiflächen" die von Gebäuden und den dazugehörigen Grundflächen, wie Hausgärten, Vorgärten, Innenhöfe, Privatparkplätzen, privaten Spielplätzen usw. belegten Flächen enthalten sind. Unter der Annahme, dass die Dachflächen etwa 10 Prozent dieser Gesamtflächen einnehmen, lässt sich die zur Verfügung stehende Dachfl. von Gebäuden grob abschätzen.
Dachfl. von Gebäuden (insgesamt, geschätzt) :
      2400 km² ( Quelle: SFV; Solarpotential-Abschätzung für Deutschland; 12.12.2007; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: 10% von Gebäudeflächen )
Dachflächen von Gebäuden können beispielsweise für Photovoltaik-Anlagen oder alternativ für solarthermische Anlagen genutzt werden.
vertik. Flächen Fassaden (insgesamt, geschätzt) :
      480 km² ( Quelle: SFV; Solarpotential-Abschätzung für Deutschland; 12.12.2007; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: 20% von Dachflächen Gebäuden )
Fassadenflächen können beispielsweise für Photovoltaik-Anlagen oder alternativ für solarthermische Anlagen genutzt werden.
vertik. Flächen Lärmschutz (zukünftig insgesamt, geschätzt) :
      870 km² ( Quelle: SFV; Solarpotential-Abschätzung für Deutschland; 12.12.2007; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: 5% der Verkehrsflächen )
Lärmschutzwände, z.B. an Autobahnen, können beispielsweise mit Photovoltaik-Anlagen bestückt werden.
Verkehrsflächen (insgesamt, einschließlich Randstreifen usw.) :
      17790 km² ( Quelle: Statistisches Bundesamt; Stastistik Flächennutzung; 2008; URL: http://www.dest... ; abgerufen: 10/2009; )
Verkehrsflächen können z.B. mit Photovoltaik-Anlagen überbaut werden.
Landwirtschaftl.Flächen (insgesamt) :
      187646 km² ( Quelle: Statistisches Bundesamt; Stastistik Flächennutzung; 2008; URL: http://www.dest... ; abgerufen: 10/2009; )
Landwirtschaftliche Flächen können beispielsweise mit sehr geringer Flächenversiegelung (Zuwege und Aufstellfläche ca. 100 m²/MW) durch Windenergieanlagen genutzt werden.
Waldflächen (insgesamt) :
      107349 km² ( Quelle: Statistisches Bundesamt; Stastistik Flächennutzung; 2008; URL: http://www.dest... ; abgerufen: 10/2009; )
Windenergieanlagen können über den Baumwipfeln von Wäldern Energie erzeugen.
Meeresflächen der Ausschließlichen Wirtschaftszone mit Wassertiefen unter 40 Metern :
      2850 km² ( Quelle: SFV; Bundesregierung geht von 25.000 MW offshore bis 2030 aus. Der SFV hat als obere Grenze vorläufig rund den dreifachen Wert angesetzt.; URL: http://www.bsh.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: 5% der AWZ. Ausschließliche Wirtschaftszone (Deutscher Festlandsockel Nord- und Ostsee) 57.000 qkm nach Angabe des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie )
Meeresflächen erlauben z.B. die Nutzung von Offshore-Windenergie.

Flächenverwendung

Landwirtschaftl. Flächen (auch Freifl.-Anl.) (Biomasse) :
      100 % ( Quelle: SFV; unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der landwirtschaftlichen Flächen (z.B. Äcker), die für die Energieerzeugung mittels flächenabhängiger Biomasse berücksichtigt werden könnten, z.B. durch Anbau von Pflanzen zur Treibstofferzeugung. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Waldflächen (Biomasse) :
      100 % ( Quelle: SFV; unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der Waldflächen, die für die Energieerzeugung mittels flächenabhängiger Biomasse berücksichtigt werden könnten, z.B. durch Verwendung von Waldholz als Brennstoff. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm

Energiequellen

Ertrag (Solarthermie) :
      330 GWh/(km²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Energieertrag bei der Nutzung von Solarthermie in GWh pro Quadratkilometer pro Jahr.
Anteil Flächennutzung (Solarthermie - CSP) :
      50 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Anteil der genutzten landwirtschaftlichen Flächen, die prinzipiell für die Nutzung durch solarthermische CSP-Freiflächenanlagen ("concentrated solar power") in Frage kommen.
Volllaststunden (Solarthermie - CSP) :
      670 GWh/(GW*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Vollaststunden ist ein anschaulicher Kennwert. Er gibt an, wieviele Stunden im Jahr eine Stromerzeugungsanlage (z.B. Windanlage oder Solaranlage oder Braunkohlekraftwerk) theoretisch mit voller Leistung (Nennleistung) laufen müsste, damit sie in möglichst kurzer Zeit soviel Strom erzeugt, wie sie in der Realität wegen der wechselnden Windstärke, Sonnenscheinintensität, jährlichen Revisionsarbeiten und anderer Ausfallzeiten in einem Betriebsjahr mit 8760 Stunden erzeugen kann.
Flächenbezogene Leistung (Solarthermie - CSP) :
      0,01 GW/km² ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Die Leistung (z.B. GW), die pro Fläche (z.B. Quadratkilometer) erzeugt werden kann.
Anteil Stromerzeugung (Biomasse-Reststoffe) :
      30 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Der Anteil, der aus der durch Biomasse-Reststoffe erzeugten Energie zur Stromerzeugung genutzt wird. Der Restanteil ist Wärme.
Wirkungsgrad Stromerzeugung (Biomasse-Reststoffe) :
      30 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Wirkungsgrad bei der Erzeugung von elektrischem Strom aus dem zur Stromerzeugung genutzten Energie-Anteil.
Anteil der genutzten Restwärme bei Biomasse-Reststoffen (Biomasse-Reststoffe) :
      50 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Die nicht zur Stromerzeugung genutzte Restwärme kann teilweise als Nutzwärme genutzt werden. Hier kann eingestellt werden, wie groß der nutzbare Anteil ist.
Technisches Potential der Energiegewinnung aus Gülle, Fäkalien und anderen stofflich nicht sinnvoll verwendbaren Biomasse-Reststoffen (Biomasse-Reststoffe) :
      85600 GWh ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Das flächenunabhängige Potential an nutzbarer Bioenergie kann hier festgelegt werden. Hierunter fallen insbesondere anderweitig nicht nutzbare Bio-Reststoffe.
Anteil Stromerzeugung (Biomasse - flächenabh.) :
      30 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Der Anteil, der aus der durch flächenabhängige Biomasse erzeugten Energie zur Stromerzeugung genutzt wird. Der Restanteil ist Wärme. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Wirkungsgrad Stromerzeugung (Biomasse - flächenabh.) :
      30 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Wirkungsgrad bei der Erzeugung von elektrischem Strom aus dem zur Stromerzeugung genutzten Energie-Anteil. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Anteil der genutzten Restwärme bei Biomasse-flächenabhängig (Biomasse - flächenabh.) :
      80 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Die nicht zur Stromerzeugung genutzte Restwärme kann teilweise als Nutzwärme genutzt werden. Hier kann eingestellt werden, wie groß der nutzbare Anteil ist. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Ertrag (Biomasse - flächenabh.) :
      4 GWh/(km²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Energieertrag bei der Nutzung von flächenabhängiger Biomasse in GWh pro Quadratkilometer pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Miscanthus als fester Rohstoff (Biomasse - flächenabh.) :
      8 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Zucker-Futterrüben als Biogas (Biomasse - flächenabh.) :
      4,8 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Mais-Ganzpflanze als Biogas (Biomasse - flächenabh.) :
      4,2 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Waldholz als fester Rohstoff (Biomasse - flächenabh.) :
      4 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Gräser zur Erzeugung von Biogas (Biomasse - flächenabh.) :
      2,9 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
schnellw. Hölzer als fester Rohstoff (Biomasse - flächenabh.) :
      2,5 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Sonnenblume als Pflanzenöl (Biomasse - flächenabh.) :
      1,5 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Raps als Pflanzenöl (Biomasse - flächenabh.) :
      1,1 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Leindotter als Pflanzenöl (Biomasse - flächenabh.) :
      0,12 kWh/(m²*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung (Energiewenderechner von 2007); )
Energieertrag bei der Nutzung zur Energieerzeugung in kWh pro Quadratmeter Ackerfläche pro Jahr. Anmerkung: der SFV rät dringend davon ab, Biomasse energetisch zu nutzen, denn durch energetische Biomasse-Nutzung wird das CO2, welches die Biomasse gerade glücklicherweise aus der Atmosphäre entnommen hat, wieder in die Atmosphäre zurückgegeben und kann dort wieder seine klimaschädigende Wirkung ausüben. Ausführlicher siehe: http://www.sfv.de/artikel/neue_kursbestimmung_des_sfv_zur_nutzung_der_biomasse_-_vorstandsbeschluss.htm
Anteil Stromerzeugung (Geothermie) :
      80 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Der Anteil, der aus der durch Geothermie erzeugten Energie zur Stromerzeugung genutzt wird. Der Restanteil ist Wärme.
Wirkungsgrad Stromerzeugung (Geothermie) :
      20 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Wirkungsgrad bei der Erzeugung von elektrischem Strom aus dem zur Stromerzeugung genutzten Energie-Anteil.
Anteil der genutzten Restwärme bei Geothermie (Geothermie) :
      50 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Die nicht zur Stromerzeugung genutzte Restwärme kann teilweise als Nutzwärme genutzt werden. Hier kann eingestellt werden, wie groß der nutzbare Anteil ist.
Ertrag flächenunabhängig (Geothermie) :
      300000 GWh ( Quelle: Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag; Möglichkeiten geothermischer Stromerzeugung in Deutschland, Arbeitsbericht Nr. 84; Februar 2003; URL: http://www.tab.... ; abgerufen: 01/2010; )
Das flächenunabhängige Potential an nutzbarer Energie aus Geothermie kann hier festgelegt werden.
Volllaststd. (Photovoltaik) :
      850 GWh/(GW*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Vollaststunden ist ein anschaulicher Kennwert. Er gibt an, wieviele Stunden im Jahr eine Stromerzeugungsanlage (z.B. Windanlage oder Solaranlage oder Braunkohlekraftwerk) theoretisch mit voller Leistung (Nennleistung) laufen müsste, damit sie in möglichst kurzer Zeit soviel Strom erzeugt, wie sie in der Realität wegen der wechselnden Windstärke, Sonnenscheinintensität, jährlichen Revisionsarbeiten und anderer Ausfallzeiten in einem Betriebsjahr mit 8760 Stunden erzeugen kann.
Flächenbezog. Leistung (Photovoltaik) :
      0,1 GW /km² ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Leistung von PV-Anlagen in GW pro Quadratkilometer.
Volllaststd. (Windstrom on shore) :
      1600 GWh/(GW*a) ( Quelle: SFV; SFV-Abschätzung; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Vollaststunden ist ein anschaulicher Kennwert. Er gibt an, wieviele Stunden im Jahr eine Stromerzeugungsanlage (z.B. Windanlage oder Solaranlage oder Braunkohlekraftwerk) theoretisch mit voller Leistung (Nennleistung) laufen müsste, damit sie in möglichst kurzer Zeit soviel Strom erzeugt, wie sie in der Realität wegen der wechselnden Windstärke, Sonnenscheinintensität, jährlichen Revisionsarbeiten und anderer Ausfallzeiten in einem Betriebsjahr mit 8760 Stunden erzeugen kann.
Flächenbezog. Leistung (Windstrom on shore) :
      0,02 GW /km² ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Leistung von Windenergie-Anlagen in GW pro Quadratkilometer.
Volllaststd. (Windstrom offshore) :
      2500 GWh/(GW*a) ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Vollaststunden ist ein anschaulicher Kennwert. Er gibt an, wieviele Stunden im Jahr eine Stromerzeugungsanlage (z.B. Windanlage oder Solaranlage oder Braunkohlekraftwerk) theoretisch mit voller Leistung (Nennleistung) laufen müsste, damit sie in möglichst kurzer Zeit soviel Strom erzeugt, wie sie in der Realität wegen der wechselnden Windstärke, Sonnenscheinintensität, jährlichen Revisionsarbeiten und anderer Ausfallzeiten in einem Betriebsjahr mit 8760 Stunden erzeugen kann.
Flächenbezog. Leistung (Windstrom offshore) :
      0,025 GW /km² ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Leistung von Windenergie-Anlagen in GW pro Quadratkilometer.
Flächen für Windstrom (siehe Flächenverwendung) :
       ( URL: #flaechenverwen... ; )
Ertrag flächenunabhängig (Wasser) :
      30000 GWh ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Das flächenunabhängige Potential an nutzbarer Energie aus Wasserkraft kann hier festgelegt werden.

Kosten

Biomasse :
      0,07 Euro ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Zur Kostenrechnung benutzter Grundpreis in Euro pro Kilowattstunde.
Geothermie :
      0,16 Euro ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Zur Kostenrechnung benutzter Grundpreis in Euro pro Kilowattstunde.
Photovoltaik (aktuell ohne Degr.) :
      0,43 Euro ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Zur Kostenrechnung benutzter Grundpreis in Euro pro Kilowattstunde.
Wind onshore :
      0,09 Euro ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Zur Kostenrechnung benutzter Grundpreis in Euro pro Kilowattstunde.
Wind offshore :
      0,15 Euro ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Zur Kostenrechnung benutzter Grundpreis in Euro pro Kilowattstunde.
Wasserkraft :
      0,035 Euro ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Zur Kostenrechnung benutzter Grundpreis in Euro pro Kilowattstunde.

Kosten - Degression

PV Kosten 2009 :
      0,43 Euro/kWh ( Quelle: EEG 2009; §§ 23-33; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ausgangswert für automatische Degressionsberechnung )
Kosten in Euro für eine Kilowattstunde Strom aus Photovoltaik im Jahr 2009. Dieser Wert wird vom SFV zur Berechnung der Kostendegression verwendet. Er entspricht ausdrücklich nicht den Degressionswerten, die mit der EEG-Novelle 2010 beschlossen wurden und die vom SFV als zu hoch angesehen werden.
PV-Erzeugung 2009 :
      5000 GWh ( Quelle: Bundesministerium für Umwelt; Erneuerbare Energien in Zahlen; 2008; URL: http://www.erne... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ausgangswert für automatische Degressionsberechnung. Ca. 4000 GWh für 2008. )
Erzeugte Energie aus Photovoltaik im Jahr 2009. Dieser Wert wird zur Berechnung der Kostendegression verwendet.
Preisverfall bei Verdoppelung der kumulierten Globalproduktion :
      20 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; Anm.: Ausgangswert für automatische Degressionsberechnung )
Steigt die globale Energieproduktion aus Photovoltaik um das Doppelte, so sinkt der Preis für Photovoltaik um den angegebenen Wert (der Lernkurve zufolge). Dieser Wert wird zur Berechnung der Kostendegression verwendet.
Verhältnis des Zeitbedarfs für eine Verdoppelung der bisher insgesamt national installierten Menge im Vergleich zum Zeitbedarf für die Verdoppelung der bisher insgesamt global installierten Solarmodulmengen :
      0,5 ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; Anm.: Globalisierungsfaktor: Ausgangswert für automatische Degressionsberechnung. Voreinstellung g = 0,5 d.h. in Deutschland braucht eine Verdoppelung der national installierten Menge nur die Hälfte der Zeit wie die globale Verdoppelung )
Dieser Wert wird zur Berechnung der Kostendegression verwendet.

Endenergie-Erträge

Speicher- bzw. Nutzungsverluste bei Solarthermie :
      50 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Verluste, die dadurch entstehen, daß solarthermische Energie gespeichert werden muß, um sie zu Zeiten des Verbrauchs zur Verfügung stellen zu können.
Notfallreserve in Tagen :
      40 d ( Quelle: SFV; unverbindlicher SFV-Vorschlag; )
Anzahl der Tage, für die eine Notfallreserve bei vollständiger Windstille und Dunkelheit (keine Energieerträge aus Windenergie oder Photovoltaik) dennoch den Gesamtbedarf zur Verfügung stellen soll.
Verlust Umwandlung (Atmosph.CO2 zu Methanol) :
      55 % ( Quelle: Michael Specht und Andreas Bandi; Herstellung von flüssigen Kraftstoffen aus atmosphärischem Kohlendioxid; 1995; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 05/2010; )
Methanol kann als Langzeitenergiespeicher benutzt werden. Bei der Umwandlung von CO2 zu Methanol geht Energie verloren. Dieser Verlust wird hier festgelegt.
Verlust Rückumwandlung (Methanol zu Strom - Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung) :
      40 % ( Quelle: Michael Sterner; Bioenergy and renewable power methane in integrated 100% renewable energy systems; 09/2009; URL: http://www.upre... ; abgerufen: 05/2010; Anm.: S. 107 )
Energieverluste bei der Rückumwandlung des Langzeitenergiespeichers Methanol in Elektrizität.
Energiedichte (Methanol) :
      4800 kWh/m³ ( Quelle: Wikipedia; Kraftstoff; URL: http://de.wikip... ; abgerufen: 05/2010; )
Die Energiedichte ist ein Maß für die Energie pro Raumvolumen eines Stoffes, d.h. wieviel Energie (z.B. in Kilowattstunden) in einem Volumen (z.B. in Kubikmetern) eines Stoffes (z.B. Methanol) enthalten ist.
Verlust Umwandlung (Atmosph.CO2 zu Methan) :
      37 % ( Quelle: Michael Sterner; Bioenergy and renewable power methane in integrated 100% renewable energy systems; 09/2009; URL: http://www.upre... ; abgerufen: 05/2010; Anm.: S. 107 )
Methan kann als Langzeitenergiespeicher benutzt werden. Bei der Umwandlung von CO2 zu Methan geht Energie verloren. Dieser Verlust wird hier festgelegt.
Verlust Rückumwandlung (Methan zu Strom - Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung) :
      40 % ( Quelle: Michael Sterner; Bioenergy and renewable power methane in integrated 100% renewable energy systems; 09/2009; URL: http://www.upre... ; abgerufen: 05/2010; Anm.: S. 107 )
Energieverluste bei der Rückumwandlung des Langzeitenergiespeichers Methan in Elektrizität.
Energiedichte Methan (gasförmig 200 bar) :
      2580 kWh/m³ ( Quelle: Wikipedia; Kraftstoff; URL: http://de.wikip... ; abgerufen: 05/2010; )
Die Energiedichte ist ein Maß für die Energie pro Raumvolumen eines Stoffes, d.h. wieviel Energie (z.B. in Kilowattstunden) in einem Volumen (z.B. in Kubikmetern) eines Stoffes (z.B. Methan) enthalten ist.
Verlust Umwandlung (Wasser zu Wasserstoff durch Elektrolyse) :
      30 % ( Quelle: Wikipedia; Elektrolyse; URL: http://de.wikip... ; abgerufen: 05/2010; )
Wasserstoff kann als Langzeitenergiespeicher benutzt werden. Bei der Umwandlung von Wasser zu Wasserstoff geht Energie verloren. Dieser Verlust wird hier festgelegt.
Verlust Rückumwandlung (Wasserstoff zu Strom mit Brennstoffzelle) :
      35 % ( Quelle: Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW; Wirkungsgrad und Gesamtsystem; URL: http://www.bren... ; abgerufen: 05/2010; )
Energieverluste bei der Rückumwandlung des Langzeitenergiespeichers Wasserstoff in Elektrizität.
Energiedichte Wasserstoff (gasförmig 200 bar) :
      530 kWh/m³ ( Quelle: Wikipedia; Kraftstoff; URL: http://de.wikip... ; abgerufen: 05/2010; )
Die Energiedichte ist ein Maß für die Energie pro Raumvolumen eines Stoffes, d.h. wieviel Energie (z.B. in Kilowattstunden) in einem Volumen (z.B. in Kubikmetern) eines Stoffes (z.B. Wasserstoff) enthalten ist.
Anteil kurzzeitgesp. Strom :
      50 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Anteil der elektrischen Energie, die kurzzeitig zwischengespeichert werden muß (beispielsweise zum Ausgleich von Tagesschwankungen).
- Verluste d. kurzzeitgesp. Strom :
      15 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Bei der kurzzeitigen Zwischenspeicherung von Strom (beispielsweise Talsperren, Akkus) geht Energie verloren. Der Verlust wird hier festgelegt.
Wärme aus Strom - Durchschnittswert für verschiedene Techniken vom Lichtbogen bis zur Wärmepumpe :
      150 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; URL: http://www.sola... ; abgerufen: 10/2009; )
Gegebenenfalls fehlende Wärme wird elektrisch erzeugt. Hier wird der Wirkungsgrad für die Umwandlung von Strom in Wärme festgelegt. Ein Wert > 100% wird z.B. bei Wärmepumpen erreicht.

Endenergie-Bedarf

Treibstoffe Landfahrz. bisher - Menge :
      50 Millionen t ( Quelle: Mineralölwirtschaftsverband; Verbrauch 2008; 2009; URL: http://www.mwv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ca.. 600 TWh. Tabelle minverbr.zip )
Menge der Treibstoffe, die bisher jährlich durch PKW, LKW, Diesellokomotiven und andere Landfahrzeuge verbraucht wurden.
Treibstoffe Landfahrz. bisher - Ertragsfaktor :
      12 TWh/Mill t ( Quelle: BP; BP Statistical Review of World Energy 2010; 06/2010; URL: http://www.bp.c... ; abgerufen: 08/2010; Anm.: pdf-Datei, S. 44, Appendices - Approximate conversion factors )
Umrechnungsfaktor, wieviel Energie die verbrauchten Treibstoffe enthalten.
Treibstoffe Landfahrz. - Ersatz durch Strom :
      -50 % ( Quelle: SFV; SFV-Schätzung; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Veränderung des Energieverbrauchs, wenn die bisher verbrauchten Treibstoffe durch Elektrizität ersetzt werden. Eine Verbrauchsminderung kann z.B. durch eine Verbesserung des Wirkungsgrades (sehr schlechter Wirkungsgrad bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren im Vergleich zu Elektromotoren) eintreten.
Treibstoffe Flugzeuge bisher - Menge :
      9 Millionen t ( Quelle: Mineralölwirtschaftsverband; Verbrauch 2008; URL: http://www.mwv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ca. 108 TWh. Tabelle minverbr.zip )
Menge der Treibstoffe, die bisher jährlich durch Flugzeuge verbraucht wurden.
Treibstoffe Flugzeuge bisher - Ertragsfaktor :
      12 TWh/Mill t ( Quelle: BP; BP Statistical Review of World Energy 2010; 06/2010; URL: http://www.bp.c... ; abgerufen: 08/2010; Anm.: pdf-Datei, S. 44, Appendices - Approximate conversion factors )
Umrechnungsfaktor, wieviel Energie die verbrauchten Treibstoffe enthalten.
Treibstoffe Flugzeuge - Ersatz von Kerosin durch Strom :
      70 % ( Quelle: SFV; SFV-Schätzung; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Bei Antrieb in Strahltriebwerken mit elektrolytisch aus Solar- oder Windstrom erzeugtem Wasserstoff führt der schlechte Wirkungsgrad der Elektrolyse und der Waserstoffverflüssigung zu höherem Gesamtenergieverbrauch )
Veränderung des Energieverbrauchs, wenn die bisher verbrauchten Treibstoffe durch Elektrizität ersetzt werden.
Treibstoffe Schiffe bisher - Menge :
      3 Millionen t ( Quelle: SFV / Mineralölwirtschaftsverband; Auswertung Verbrauchsstatistik 2008 des Mineralölwirtschaftsverbandes; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ca. 36 TWh. )
Menge der Treibstoffe, die bisher jährlich durch PKW, LKW, Diesellokomotiven und andere Landfahrzeuge verbraucht wurden.
Treibstoffe Schiffe bisher - Ertragsfaktor :
      12 TWh/Mill t ( Quelle: BP; BP Statistical Review of World Energy 2010; 06/2010; URL: http://www.bp.c... ; abgerufen: 08/2010; Anm.: pdf-Datei, S. 44, Appendices - Approximate conversion factors )
Umrechnungsfaktor, wieviel Energie die verbrauchten Treibstoffe enthalten.
Treibstoffe Schiffe - Minderung des Energiebedarfs durch Unterstützung des Schiffsantriebs mit Hilfe der Windenergie und Ersatz des Treibstoffes durch Strom :
      -40 % ( Quelle: SFV; SFV-Schätzung; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Veränderung des Energieverbrauchs, wenn die bisher verbrauchten Treibstoffe durch Elektrizität ersetzt werden. Eine Verbrauchsminderung kann z.B. durch eine Verbesserung des Wirkungsgrades (sehr schlechter Wirkungsgrad bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren im Vergleich zu Elektromotoren) eintreten.
Heizstoffe Niedertemp. bisher - Menge :
      92 Millionen t ( Quelle: SFV / Mineralölwirtschaftsverband; Auswertung Verbrauchsstatistik 2008 des Mineralölwirtschaftsverbandes; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ca. 1100 TWh = 79% des Gesamt-Wärmebedarfs von 1400 TWh. )
Menge der Heizstoffe (z.B. Heizöl, Erdgas) für Niedertemperatur-Anwendungen (z.B. Wohnraumheizungen), die bisher jährlich verbraucht wurden.
Heizstoffe Niedertemp. bisher - durchschn. Ertragsfaktor :
      12 TWh/Mill t ( Quelle: BP; BP Statistical Review of World Energy 2010; 06/2010; URL: http://www.bp.c... ; abgerufen: 08/2010; Anm.: pdf-Datei, S. 44, Appendices - Approximate conversion factors )
Umrechnungsfaktor, wieviel Energie die verbrauchten Heizstoffe enthalten.
Heizstoffe Niedertemp. - entspricht Wärmebedarf :
      -10 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Veränderung des Energieverbrauchs, wenn die bisher verbrauchten Heizstoffe durch direkte Nahwärmelieferung ersetzt werden. Eine Verbrauchsminderung kann z.B. durch den besseren Wirkungsgrad der Heizanlage eintreten.
Heizstoffe Hochtemp. bisher - Menge :
      25 Millionen t ( Quelle: SFV / Mineralölwirtschaftsverband; Auswertung Verbrauchsstatistik 2008 des Mineralölwirtschaftsverbandes; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; Anm.: Ca. 300 TWh = 21% des Gesamt-WärmeBed. von 1400 TWh. )
Menge der Heizstoffe für Hochtemperatur-Anwendungen (z.B. Industrie), die bisher jährlich verbraucht wurden.
Heizstoffe Hochtemp. bisher - durchschn. Ertragsfaktor :
      12 TWh/Mill t ( Quelle: BP; BP Statistical Review of World Energy 2010; 06/2010; URL: http://www.bp.c... ; abgerufen: 08/2010; Anm.: pdf-Datei, S. 44, Appendices - Approximate conversion factors )
Umrechnungsfaktor, wieviel Energie die verbrauchten Heizstoffe enthalten.
Heizstoffe Hochtemp. bisher - Ersatz durch Strom :
      0 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Veränderung des Energieverbrauchs, wenn die bisher verbrauchten Heizstoffe durch Elektrizität ersetzt werden.
Strombedarf bisher :
      599 TWh ( Quelle: BDEW; Netto-Stromerzeugung 2008; URL: http://www.bdew... ; abgerufen: 10/2009; )
Jährlicher Strombedarf bisher.
Enthaltener Anteil an Strom aus Erneuerbaren Energien :
      16 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Vom biserhigen Strombedarf wird ein Anteil aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Wirkungsgrad bei konventioneller Stromerzeugung :
      40 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Um den bisherigen Bedarf an Primärenergieträgern (Kohle, Öl, Gas, Atomenergie) zu bestimmen, kann hier der durchschnittliche Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Primärenergie in Strom, z.B. in Wärmekraftwerken, festgelegt werden.
Strom Minder-/Mehrverbrauch resultierend aus Suffizienz oder gesteigerten Bedürfnissen :
      -10 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Verbrauchsänderung beim Stromverbrauch, beispielsweise weil Menschen ihren Lebensstil ändern (sparsamer wirtschaften oder mehr verbrauchen zur eigenen Selbstverwirklichung)
Anteil genutzter Wärme bei KWK-Anlagen :
      5 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
5 Prozent der gesamten Abwärme (entspricht etwa 15 % fossiler Kraftwerke in KWK)
Zusätzlicher, durch KWK aus Erneuerbaren Energien gedeckter Wärmebedarf :
      5 TWh ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Wärme Minder-/Mehrverbrauch resultierend aus besserer Wärmedämmung bzw. Suffizienz oder höheren Bedürfnissen :
      -60 % ( Quelle: SFV; eigene Schätzung; )
Anmerkung: Eine bessere Wärmedämmung muss vor dem Umbau der Heizsysteme erfolgen, damit letztere nicht überdimensioniert werden.

Unverbindliche Vorschläge zur Nutzung der unterschiedlichen Energieformen (Lage der grünen Punkte neben den unteren Schiebereglern)

Vorgeschlagener Nutzungsanteil der Dachfl. von Gebäuden (Solarthermie) :
      5 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Dachflächen, der für die Nutzung durch solarthermische Dachanlagen angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil der Fassadenflächen (Solarthermie) :
      10 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Fassadenflächen, der für die Nutzung durch solarthermische Anlagen angenommen wird.
Zur Nutzung durch CSP-Anlagen vorgeschlagener Anteil landwirtschaftl. Flächen (Solarthermie - CSP) :
      0 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen, der für die Nutzung durch CSP-Freiflächenanlagen angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil des technischen Potentials an Gülle, Fäkalien und anderen stofflich nicht sinnvoll verwendbaren Biomasse-Reststoffen (Biomasse-Reststoffe) :
      80 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil des technischen Potentials an Biomasse-Reststoffen, der zur energetischen Nutzung angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil des technisch möglichen Potentials von Biomasse, die zur energetischen Nutzung angebaut wird (Biomasse - flächenabh.) :
      0 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; URL: http://www.sfv.... ; abgerufen: 10/2009; )
Anteil des technischen Potentials an flächenabhängiger Biomasse, der zur energetischen Nutzung angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil von Geothermie (Geothermie) :
      30 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; Anm.: Üblicherweise arbeiten Geothermiekraftwerke als Grundlastkraftwerke mit gleichbleibender Stromerzeugung. Der SFV schlägt demgegenüber intermittierende Nutzung der Geothermie vor zum Ausgleich der wetterbedingten Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie. Bei zukünftigem Stromüberschuss kann dann die Stromerzeugung aus Geothermie eingestellt werden und der Untergrund, dem die Wärme entzogen werden soll, erwärmt sich durch die aus dem Erdinnern nachströmende Wärme. Bei Strommangel wird dem erwärmten Untergrund die dort aufgespeicherte Wärme rascher entzogen, als bei Grundlastbetrieb und entsprechend mehr Strom erzeugt. )
Anteil des technischen Potentials an flächenunabhängiger Geothermie, der zur energetischen Nutzung angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil der Dachfl. von Gebäuden (PV) :
      80 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Dachflächen, der für die Nutzung durch PV-Dachanlagen angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil vertik. Flächen an Fassaden (PV) :
      80 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Fassadenflächen, der für die Nutzung durch PV-Anlagen angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil vertik. Flächen an Lärmschutzwänden (PV) :
      10 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Lärmschutzflächen, der für die Nutzung durch PV-Dachanlagen angenommen wird.
Zur Nutzung von Verkehrsflächen vorgeschlagener Anteil z.B.durch Überdachung (PV) :
      3 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Dachflächen, der für die Nutzung durch PV-Dachanlagen angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil landwirtschaftl. Flächen durch Freiflächenanlagen (PV) :
      2 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen, der für die Nutzung durch PV-Freiflächenanlagen angenommen wird.
Zur Nutzung durch Windenergie vorgeschlagener Anteil landwirtschaftl. Flächen (Wind) :
      15 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen, der für die Nutzung durch Windanlagen angenommen wird.
Zur Nutzung durch Windkraftanlagen über den Baumwipfeln vorgeschlagener Anteil der Waldflächen (Wind) :
      15 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Waldflächen, der für die Nutzung durch Windenergieanlagen über den Baumwipfeln der Wälder angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil der Meeresflächen mit Wassertiefen weniger als 40 Meter für Offshore-Windparks (Wind) :
      20 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen Meeresflächen, der für die Nutzung durch Offshore-Windanlagen angenommen wird.
Vorgeschlagener Nutzungsanteil von Wasserkraft (Wasser) :
      80 % ( Quelle: SFV; für sinnvoll erachteter, aber unverbindlicher Vorschlag; )
Anteil der vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen, der für die Nutzung durch Windanlagen angenommen wird.

(Letzte Aktualisierung: 12.11.2010 19:48:36)